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"Reizüberflutung: Allergien, Heuschnupfen und Asthma"
MINI MED Vortrag zu diesem Thema am Montag, den 17. Mai 2010, in Wolfsberg Allein in Österreich leiden mehr als 2 Millionen Menschen jeden Alters an Allergien.


Die Symptome der Betroffenen reichen von Augen- und Nasenentzündungen über Hautausschläge und Asthma bis hin zu Kreislaufversagen. Zu den häufigsten Allergieauslösern zählen Pollen. Was mit einem vermeintlich als harmlos eingestuften Heuschnupfen beginnt, entwickelt sich bei etwa einem Drittel der Betroffenen innerhalb weniger Jahre zu Asthma bronchiale. OA Dr. Isolde Rudolf, Leiterin der Allgieambulanz am LKH Klagenfurt, informiert deshalb im Rahmen der nächsten MINI MED Vorlesung am Montag, den 17. Mai, zum Thema „Reizüberflutung: Allergien, Heuschnupfen und Asthma“. Die Vorlesung mit anschließender Diskussion findet im KUSS Wolfsberg, St. Michaeler Straße 2, statt. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Allergische Erkrankungen basieren auf einer Überreaktion des Immunsystems gegen an sich harmlose Substanzen, die so gennannten Allergene. Dazu zählen vor allem Pollen, Tierhaare, Hausstaub, Nahrungsmittel und Insekten. Die Ursachen der Allergieentwicklung sind einerseits erblich bedingt, im Laufe des Lebens führen jedoch Umstände wie Lebensstil, Umweltbedingungen und der Hygienestandard dazu, dass bei einem Teil der zunächst nur subklinisch sensibilisierten Patienten die allergische Erkrankung manifest wird.

Allergische Reaktionen können verschiedene Organe und Organsysteme betreffen. Im Bereich der Augen äußern sie sich z. B. durch Bindehautentzündungen, Lidschwellungen oder Juckreiz, im Bereich der Nase durch Schnupfen, Niesen, Juckreiz oder Schwellungen, im Bereich der Atemwege durch Husten oder asthmatische Beschwerden, im Bereich der Haut durch Ausschläge oder Schwellungen und im Magen-Darm-Bereich durch Erbrechen, Durchfall oder Blähungen. Die Symptome können sehr stark sein, auch lebensbedrohliche Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock sind möglich.

Da sich unbehandelte Allergien im Verlauf oft verschlechtern und zu chronischen Krankheitsbildern führen können, ist eine frühzeitige und exakte Diagnose besonders wichtig:

Die Behandlung von Allergien muss auf die individuellen Umstände des Patienten Rücksicht nehmen und bedient sich verschiedener Maßnahmen, von der Allergenvermeidung über die Linderung der Symptome durch Medikamente bis hin zur Spezifischen Immuntherapie.

OA Dr. Isolde Rudolf gibt am Montag, den 17. Mai 2010, die neuesten Antworten aus Wissenschaft und Praxis auf alle Fragen zum Thema. Wie können Allergien diagnostiziert werden? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Informieren Sie sich aus erster Hand! Im Anschluss an die Vorlesung steht die Referentin für eine ausführliche Publikumsdiskussion zur Verfügung. Beginn ist um 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Kostenlose Programmanforderung unter 0810 0810 60! Weitere Informationen zum MINI MED Studium finden Interessierte auch online auf www.minimed.at.

 

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