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Refluxkrankheit - das Leiden von Millionen
Die neues Ausgabe des Vinzenz magazin informiert über eine zu oft unerkannte Volkskrankheit Jeder fünfte Österreicher macht früher oder später Bekanntschaft mit GERD – ein harmloser Name für ein potenziell folgenschweres Leiden.


GERD steht für gastroösophageale Relfux-Krankheit, also das schädliche und oft schmerzhafte Zurückdrängen der Magensäure in die Speiseröhre. Die Symptome sind lästig genug: Sodbrennen, Brennen hinter dem Brustbein und saures Aufstoßen sind die verbreitetesten Anzeichen von GERD. Bedrohlich aber sind seine Langzeitfolgen: Sie reichen von Karies und chronischem asthmaartigen Husten bis hin zu Magengeschwüren und Krebserkrankungen. Heilung ist erzielbar, setzt allerdings eine nicht unaufwändige diagnostische Abklärung voraus, denn nicht selten stecken hinter der Refluxkrankheit unerkannte Ursachen wie ein selbst bei sportlich lebenden Menschen gar nicht so rarer Bruch von Weichteilen wie Leisten oder Zwerchfell, der mit einer minimalinvasiven Operation leicht zu beheben ist.

Spezialisten für die Abklärung und Therapie der Refluxkrankheit sind, bedenkt man die Verbreitung dieser Krankheit, erstaunlich rar, aber im Wiener Herz-Jesu Krankenhaus hat sich ein Team in enger Zusammenarbeit mit Univ.-Prof. Martin Riegler vom AKH Wien auf die Behandlung dieser heimlichen Volkskrankheit fokussiert. Unter der Leitung von Primarius Dr. Viktor Grablowitz kooperiert ein interdisziplinäres Expertenteam von der Diätologin über den Internisten bis zum Chirurgen. Diese Spezialisten empfehlen dringend, chronische Refluxbeschwerden eingehend abklären zu lassen, denn die Spätfolgen können bedrohlich sein. Zu Prävention empfiehlt Team-Diätologin Anna Moor den Abschied von weit verbreiteten ungesunden Lebensgewohnheiten: „Wer schon bei ersten Anzeichen von saurem Schluckauf auf seinen Körper und dessen Signale hört, kann sich später viele Beschwerden ersparen.“ Empfohlen werden über den Tag verteilte kleine Mahlzeiten, Bewegung nach dem Essen, Beschränkung des Kaffee- und Kohlensäure-Konsums, Verzicht auf spätes, üppiges Essen und das Meiden von blähenden Speisen.

Neben der eingehenden Behandlung der Volkskrankheit Reflux bietet die neueste Ausgabe des Vinzenz Symptome des gefürchteten „stillen“ Herzinfarktes, einen Bericht über moderne Methoden zur Mobilisierung und Erhaltung der Selbstständigkeit von Alterspatienten mit Mehrfacherkrankungen sowie ein Interview mit Sportwissenschaftler Mag. Michael Grubhofer zur Verletzungsrisiken verschiedener Wintersportarten und ihrer Vermeidung.

Das neue Vinzenz magazin kann unter www.vinzenzgruppe.at kostenlos im pdf-Format heruntergeladen werden.



 

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